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  Pädagogisches Konzept
 
 

„Hilf mir, es selbst zu tun”
( Maria Montessori )

Die Freispielzeit
Wenn das Kind in seine Gruppe kommt, kann es zunächst frei entschneiden, was es spielen möchte, mit wem und wie lange. Im spontanen Umgang mit anderen Kindern übt sich das Kind in seinem Sozialverhalten und entwickelt seine eigene Persönlichkeit. Es lernt Konflikte zu regeln, sich durchzusetzen, aber auch Rücksicht zu nehmen. Das Kind schließt Freundschaften, lernt zu helfen und zu teilen. Durch das Spiel mit pädagogisch wertvollem Spielmaterial wird das Kind auf natürliche Weise in seiner Gesamtentwicklung gefördert.

Aufgabe des Gruppenpersonals während der Freispielzeit ist, die Kinder zu beobachten, Spielanregungen zu geben und die Kontakte der Kinder untereinander zu unterstützen.

Bei geeignetem Wetter kann die Freispielzeit auch im Garten stattfinden. Deshalb sollten die Eltern ihren Kindern auch wetterfeste Kleidung in den Kindergarten mitgeben.

Das Gesamtgruppenangebot
Nach der Freispielzeit findet in regelmäßigen Abständen ein Angebot für die Gesamtgruppe statt. Im Stuhlkreis erlebt sich das Kind als wichtiges Mitglied der gesamten Gruppe. Es darf vor allen anderen seine Meinung äußern und lernt gleichzeitig anderen Kindern oder der Erzieherin zuzuhören. In der Gesamtgruppe finden häufig sogenanntes Bildungsausgebot statt.

*Visuelle Erziehung ( malen, zeichnen, falten, schneiden, drucken, bastelln )
*Musik-Rhythmisch Erziehung ( Lieder, Reime einstudiert, Instrumente erkennen )
*Bewegungserziehung (einmal wöchentlich benutzen wir die Hüpfburg )
*Literarische Angebote, Anregungen ( Verse, Gedichte, Fingerspiele, Märchen einstudieren,
Theater spielen )
*Die Förderung der Kognitiven Fähigkeiten ( im Mittelpunkt stehen: Erfahrungen;
Erläbnisse; Tätigkeit und Experimentieren )
*Natur-und Sachbegegnung ( unsere Umwelt entdecken: Garten, Wald und Wiese, Stadt )

Für Angebote in der Gesamtgruppe muß nicht immer die Form des Stuhlkreises gewählt werden, so kann sich die Gruppe einfach auf den Boden setzen.

Schulfähigkeit
Mann kann 4 Merkmale der Schulfähigkeit unterschneiden,

1. körperliche Merkmale
2. geistige Merkmale
3. soziale Merkmale
4. arbeitsmäßige Merkmale

zu 1, körperliche Vorauszetzungen
kann der Kinderarzt am besten beurteilen, zudem sollten vor dem Schuleintritt die Augen und das Gehör überprüft werden

zu 2, über die geistigen Vorauszetzungen gibt es viele wissenschaftliche Untersuchungen. Diese
stellen 5 wichtige Bereiche heraus.

- Formauffassung
- Formwiedergabe
- Größen-und Mengenverständnis
- Sprach-und Situationverständnis
- Zeichnenfähigkeit

zu 3, Besondere Bedeutung haben die sozialen und arbeitsmäßigen Voraussetzungen
-Einordnen in die Gemeinschaft
-Sich zurückhalten
-Anpassen an die Regeln der Gemeinschaft
-Übernehmen regelmäßiger Pflichten

zu 4, Arbeitsverhalten
-zügiges Arbeitstempo
-Durchhalte vermögen, Konzentration
-Selbständigkeit

Es kommt also nicht auf einseitige geistige Gaben und Fertigkeiten an. Vielmehr kommt es auf die Gesamtpersönlichkeit an, auf ein gesundes, ausgeglichenes selbständiges und fröhliches Kind.

Geburtstagsfeiern im Kindergarten
„ Wie schön, dass du geboren bist…” Im Kindergarten erlebt sich das Kind als Teil der Gruppe. Einmal im Jahr aber, an seinem Geburtstag, erfährt das Kind in besonderer Weise, wie wichtig es für seine Familie, für seine Freunde und für seine Kindergartengruppe ist. Das Kind erlebt sich in seiner Individualität.In Einer angenehmen Atmosphäre wird das Geburtstagskind von der Gesamtgruppe gefeiert.

Vom Kindergarten erhält jedes Geburtstagskind auch ein kleines Geschenk.

Zusammenarbeit mit Eltern
Die Zusammenarbeit mit den Eltern sollte nicht nur nach größeren Aktionen, wie Referentenabende oder Feste, ausgerichtet werden. Auch im erzieherischen Alltag werden die Eltern immer wieder gerne im Kindergarten empfangen.

Bei Kindergartenfesten wird versucht, auch die Eltern aktiv in das Geschehen miteinzubeziehen. Die Kinder freuen sich viel mehr über Spiele, an denen auch Mama oder Papa teilnehmen.